Sandra und Helmut
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Tag N°13

Veröffentlicht am 20.04.2019

Hallo ihr Lieben


Der zweite Seetag auf dem Atlantik hat mit Ausschlafen begonnen, ein Frühstück im Marktrestaurant hat den Tag eingeläutet… den Vormittag hat Sandra im Waschsalon mehr oder weniger verbracht und sich um mich und meinen Rücken gesorgt… danke mein Schatz. Das Sanfte auf und ab der Perla, das Rauschen der Wellen und der Wind in seiner stetigen Kraft lassen uns in eine zufriedene Entspannung gleiten. Ein kurzer Besuch auf dem Sonnendeck, um dann wieder den Ozean von unserem Balkon aus zu genießen. Unter uns ca. 4000m Wasser, die Wellen sind um die 2m und gleichmäßig… ich hätte nicht erwartet das wir immer noch fliegende Fische soweit im Ozean sehen können, Möwen sind seit gestern verschwunden und ich halte immer noch Ausschau nach anderen Meeresbewohnern, bisher vergeblich… apropos Beobachtungen, hatte ich ganz vergessen euch mitzuteilen, zwischen St. Lucia und Dominica haben wir rießige Teppiche von fluoreszierenden Einzellern auf der Wasseroberfläche gesehen. Ein beeindruckendes Schauspiel, das hatte ich auf den Malediven das letzte Mal bei Nacht gesehen, nur direkter aus dem Dhoni, wenn man mit der Hand durch das Wasser gefahren ist und das Plankton auf die mechanische Belastung reagierte. Noch ein bissl Klugscheiß,… abgeschrieben aus unserer AIDA Tagesinfo… also das Meeresleuchten… „Meeresleuchten – Funkelnde Lichter in silber oder grünlichblau. Bereits seit Jahrhunderten berichten Seefahrer von den wundersamen Lichterscheinungen auf der Meeresoberfläche die überall auf der Welt immer wieder überraschend auftreten. Wissenschaftler hatten bis vor wenigen Jahren noch keine Erklärung dafür. Als Jule Verne 1870 seinen berühmten Roman ‚zwanzigtausend Meilen unter dem Meer‘ (den ich witziger Weise gerade lese ????) herausbrachte, dachte er, Leuchtwürmchen würden das geheimnisvolle Meeresleuchten verursachen. So falsch lag er nicht. Tatsächlich aber sind es Einzeller (meist Noctiluca scintillans die Meeresleuchttierchen), die zu den Algen gehören und zur Biolumineszenz fähig sind. Bei bestimmten Wetter- und Nährstoffverhältnissen kommt es zu den Ansammlungen dieser Microorganismen, die nur scheinbar die Wasseroberfläche zum Leuchten bringen, weil sie selbst leuchten. Beobachten lässt sich das faszinierende Naturschauspiel bei Dunkelheit an den Stränden oder vom Schiff aus. Denn Auslöser der chemischen Prozesse sind mechanische Reizungen, durch natürliche Wellen auch durch die Bewegungen des Schiffrumpfes.“ …  Das Abendessen war wieder ein Genuß, anscheinend haben wir uns in das „French Kiss“ verguckt, es gefällt uns sehr dort… und genau ????… wir sind sehr glücklich und grüßen alle die uns folgen

Wettervorhersage:         teilweise bewölkt, 24°C

Sonnenaufgang:            06:09 Uhr

Sonnenuntergang:         18:33 Uhr

Nächste Etappe:            Santa Cruz de Tenerife